Acanthoscurria geniculata ENZ

9,50

30 vorrätig

Kategorie:

Beschreibung

Bezeichnung: Acanthoscurria geniculata, Trivialname „Weißknievogelspinne“
Herkunft: Brasilien
Lebensweise: Bodenbewohner
Größe, adult: bis 10 cm
Temperatur, ca.: 23°C – 28°C
Luftfeuchte, ca.: 70-85%

Angebotene Tiere: eigene Nachzucht von Februar 2020 (ca. 1 -1,5 cm KL), unbestimmt.

Acanthoscurria geniculata ist eine tolle, ansprechend gefärbte und sehr groß werdende Art. Ins Hobby kam die Art ca. 1997 und wurde dort anfänglich in Anspielung auf Ihre Zeichnung als „Weiße Smithi“ bezeichnet. Sie ist jedoch nicht wirklich mit dieser heute als Brachypelma harmorii bezeichnten Art zu vergleichen. Sie zählt aus gutem Grund seit Jahren zu den „Evergreens“ im Hobby.

Beschrieben wurde die Art bereits 1841 als Mygale geniculata durch C. L. Koch.
1871 wurde sie dann vom Gymnasiallehrer Anton Ausserer in seinen „Beiträge zur Kenntniss der Arachniden-Familie der Territelariae Thorell (Mygalidae Autor.)“ transferiert in die Gattung Acanthoscurria wo sie seit dem geblieben ist.

Als Type-Location wir Rio-Branco in Brasilien angegeben. Gemeint ist vermutlich der Bundesstaat Acre in Umgebung der Stadt Rio Branco oder des Fluss Rio Acre. Er grenzt an Peru und Bolivien. Das Klima ist konstant und liegt zwischen 24,5° und 27°C. Von November bis März herrscht Regenzeit mit hohen Niederschlagsmengen. Im Juni und Juli kommt es hingegen nur sehr selten zu Niederschlägen. Ursprüngliche wird im Bundeststaat Acre überwiegend Regenwald gewachsen sein. Heute sind es Viehweiden und Kautschukplantagen.

Aus unserer Sicht eine gute Art für Anfänger, auch wenn die Tiere z. T. selbstbewußt auf Störungen reagieren und auch gerne mal bombardieren. Die Verteidigung erfolgt vor allem mit Brennhaaren. A. geniculata ist immer hungrig, versteckt sich selten und gilt als robust. Die Jungtiere starten sehr klein, aber dafür zahlreich ins Leben. Ein Kokon enthält in der Regel 1000-2000 Eier. Da die Spiderlinge schon in der ersten FH großen Appetit haben, wachsen sie gut und unkompliziert heran. Ab der 3. Fh kann man bereits die Zeichnung erkennen. Ab der 5. FH sind die Tiere ca. 1,5cm groß und zeigen die Färbung schon recht deutlich. Von da an machen die Tiere dann auch mit jeder Häutung einen sichtbaren „Sprung“ in der Größenentwicklung.

Als Einrichtung im Terrarium reichlich grabfähige Erde und einen Unterschlupf anbieten. Auch ein Wassernapf sollte nicht fehlen. Als Terrariengröße für das erwachsene Tier empfehlen wir ab 40 x 30 x 30 cm. Ein größeres Terrarium muss nicht sein, läßt sich aber besser einrichten.



Exklusive Produkte

Sonderkategorie an Produkten