Pamphobeteus antinous (Peru)

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Beschreibung

Bezeichnung: Pamphobeteus antinous
Lebensweise: Bodenbewohner
Herkunft: Bolivien, Peru
Größe adult: bis 9 cm
Temperatur:  23°C – 27°C
Luftfeuchtigkeit: ca. 70-95%

Angebotene Tiere: Eigene Nachzucht 04/2021, 1. FH (Bild 2), unbestimmt
Die Tiere entsprechen in der Größe aktuell gleichalten Theraphosa Slings.

Um die Art und deren Herkunft und Bezeichnung entbrennen immer wieder Diskussionen. In der Erstbeschreibung von Pamphobeteus antinous gibt Reginald Innes Pocock als Location „Madre de Dios in Bolivia“ an. Madre de Dios ist jedoch eine Provinz in Peru angrenzend an Bolivien und Brasilien. Durch sie fließt der gleichnahmige Fluss, der zu etwa 400km in Peru und 400km in Bolivien verläuft. Für uns gibt es daher nur Pamphobeteus antinous, die wir mit dem Zusatz (Peru) oder eben (Bolivien) trennen. Kein „big black“, kein „striking blue“ und auch kein „cf.“. Ob es sich tatsächlich um getrennte Arten handelt und welche denn dann die „Echte“ ist, bleibt aktuell nicht feststellbar.

Pamphobeteus antinous hat als Jungtier nicht typische „Tannenbaum“-Zeichnung auf dem Abdomen, wie viele der Pamphobeteus-Arten in Equador. Das Weibchen besitzt einen samtige Behaarung mit tiefschwarzer Färbung. Auf dem Abdomen haben sie darüber einige längere, rötliche Haare. Sind die Tiere länger nicht gehäutet wird die Färbung etwas bräunlich (Bild 1 zeigt die Mutter). Die männlichen Tiere haben, wenn sie adult sind, einen blauen Schimmer und sehen dann ziemlich schick aus. 😉

Das Habitat von Pamphobeteus antinous sind Regenwälder. Die Tiere bewohnen dort Röhren im Erdreich. Möglicherweise lebt die Art in Symbiose mit einer kleinen Froschart (Chiasmocleis royi). Entsprechende Beobachtungen wurden in Madre de Dios in Peru gemacht. Die Tiere erkennen Vertreter dieser Froschart und fassen sie nicht als Beute auf. Andere Froscharten haben allerdings weniger Glück.

Die Spiderlinge sind einfach in der Haltung. Sie fressen gut und wachsen schnell. Sie sind zuweilen etwas hektisch und bombadieren. Als Einrichtung im Terrarium reichlich grabfähige Erde und einen Unterschlupf anbieten. Auch ein Trinkgefäß sollte nicht fehlen. Als Terrariengröße für das erwachsene Tier empfehlen wir 40 x 30 x 30 cm oder größer.



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