Beschreibung
Monocentropus balfouri
Monocentropus balfouri (Socotra Island Blue Baboon Tarantula) ist sehr hübsch gefärbt. Vom Verhalten her etwas nervös und schreckhaft. Monocentropus balfouri kommt endemisch auf der zum Yemen gehörenden Insel Socotra vor.
Bezeichnung: Monocentropus balfouri („Socotra Island Blue Baboon Tarantula“)
Körperlänge adult bis ca. 5-6 cm
Lebensweise: Bodenbewohner
Herkunft: Socrota Island, Yemen
Temperatur: 24°C – 29°C
Luftfeuchtigkeit: ca. 50 – 80 %
angebotene Tiere: 5er Gruppe – eigene Nachzucht, ca. 3. FH, unbestimmt, KL ca. 1 cm
Verhalten
Die Tiere leben eher versteckt und bevorzugen es, wenn sie z. B. unter Wurzeln ausgedehnte Gespinste anlegen können. Diese verlassen sie selten. In der Regel nur nachts. Bei Bedrohung oder Störungen reagiert Monocentropus balfouri oft hektisch und bei anhaltender Störung auch ausgesprochen defensiv.
Aufzucht von Monocentropus balfouri
Wenn sehr kleine Spiderlinge nicht oder nicht gut ans Futter gehen, empfiehlt es sich, die Futtertiere frisch getötet anzubieten, dann werden sie meist besser genommen. Wir bieten Jungspinnen dieser Art daher erst ab der 3.-4. FH an, wenn diese bereits alleine Beute machen. Möchte man in dem Alter größere Futtertiere wie adulte Heimchen nutzen, empfiehlt es sich diese auch dann noch vor dem Füttern zu töten.
Terrarium
Als Einrichtung im Terrarium reichlich lehmig feste, aber noch gut grabfähige Erde anbieten. Steine mit Zwischenräumen oder Ästen / Wurzeln werden gerne als Unterschlupf angenommen und reichlich mit Gespinst verziert. Auch Korkröhren eignen sich gut zur Dekoration.
Wir halten und züchten unsere Tiere überwiegend bei eher trockenen Bedingungen.
Als Terrariengröße für ein erwachsenes Tier empfehlen wir 30 x 30 x 30 cm, für Gruppen entsprechend größer. Unsere aktuellste Nachzucht dieser Art erfolgte z. B. in einem 33x30er Display. Für eine Gruppe von 5-7 adulten Weibchen empfehlen wir ein Terrarium mit ca. 60x45cm Grundfläche.
Empfehlung zur Gruppenhaltung von Monocentropus balfouri
Wir empfehlen zur dauerhaften Gruppenhaltung mit 10-12 Jungtieren anzufangen, damit auch nachdem die adulten Männchen ausgezogen sind, noch eine echte Gruppe von 4-7 Tieren vorhanden ist. Nachträgliches Zusammenführen hat bereits funktioniert, stellt aber eindeutig ein größeres Risiko dar.


















