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Steatoda paykulliana – Falsche Witwe

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Artikelnummer: n. v. Kategorie:

Beschreibung

Steatoda paykulliana – die Falsche Witwe

Steatoda paykulliana ist in Südeuropa sehr weit verbreitet und in passenden Habitaten häufig zu finden. Sie ähnelt der Schwarzen Witwe und gehört wie diese zu den Kugelspinnen.  Im Terrarium stellt diese Art eine interessante und spannende Alternative zur Haltung der Echten Witwen dar, da sie weder deren Giftigkeit aufweist noch durch gesetzliche Vorgaben bezüglich der Haltung betroffen ist.
Die Art kommt auch in vom Menschen beeinflußten Lebensräumen wie Wegrändern, trockenen Wiesen und Feldrändern vor. Auch in lose aufgeschichteten Haufen von Feldsteinen und Trockenmauern findet man sie.

Bezeichnung: Steatoda paykulliana – Falsche Witwe
Herkunftsland: Südeuropa
Lebensweise / Lebensraum: Ödländer, Felder, Wiesen, Wegränder
Temperatur: 10°C bis 28°C
Feuchtigkeit: semihumide bis semiaride (LF 50-70%)
Größe adult (ca.): ca. 1cm
angebotene Tiere: ca. 1.-2.FH

Steatoda paykulliana ist eine größere Kugelspinnenart. Sie ähnelt den meist etwas größeren Schwarzen Witwen (Latrodectus spp. -> Latrodectus tredecimguttatus). Wie diese baut sie ein Haubennetz mit zum Boden reichenden Fangfäden, die nahe dem Ankerpunkt Klebetropfen aufweisen. Das Gift der Art scheint für Arthropoden sehr wirksam zu sein. Selbst junge Tiere können wesentlich größere Heimchen und Grillen leicht überwältigen. Grundsätzlich sind Kugelspinnen jedoch nur in ihrem Netzt „stark“. Außerhalbt des Netzes z. B. auf den Boden, bewegen sie sich eher unbeholfen.

Lebenszyklus

Die Tiere erreichen ein Alter von ungefähr 12 Monaten. Männchen etwas weniger, Weibchen teilweise etwas länger. Die Weibchen können mehrere Kokons bauen. Die Jungspinnen werden nach eigenen Beobachtungen wohl von der Mutter gefüttert. Sowohl mit in ein Gespinst ausgewürgter Nahrung als auch mit getöteten Beutetieren. Vor der Häutung in die das 2. Nymphenstadium verlassen die Jungtiere die Mutter jedoch spätestens.

Lebensraum

Bevorzugter Lebensraum sind trockene, steinige und locker bebuschte Ödländer und extensiv genutzte Felder und Brachflächen. Es werden auch Wegränder und Olivenhaine besiedelt. Habitate, die feucht oder durch viele Bäume stark beschattet sind, werden meist gemieden. Wenn die Bedingungen passen, ist sie häufig zu finden, die Tiere bilden jedoch keine Kolonien. Die Spinne lauert meist in einem Unterschlupf (z. B. einer Erdröhre oder Felsspalte) und läuft ins Netz, sobald Beute darin gefangen ist.

Haltung im Terrarium

Als Terrariengröße bieten sich Behälter um ca. 20x20x20cm an. Der Boden sollte fest und nicht staubig sein. Das Substrat sollte nie richtig feucht sein. Die Tiere mögen es, wenn sie sich in einen Unterschlupf zurückziehen können. Heimchen passender Größe werden problemlos angenommen. Steatoda paykulliana kann nicht an senkrechten, glatten Flächen laufen. Sind diese jedoch verschmutzt oder verkratzt kann das anders aussehen. Steatoda paykulliana verhält sich relativ schnell defensiv und ist beißfreudiger als die echten Witwen. Der Biss ist zwar nicht so gefährlich wie der einer Schwarzen Witwe, er kann jedoch sehr unangenehme Symptome mit sich bringen. (Wir raten einmal mehr dazu, sich nicht beißen zu lassen.)



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